24. August 2017

Name : *
Email : *
  Subscribe to account LEBENheute.com - Tägliche Insp
Subscribe to account Coachingfrage der Woche
Subscribe to account GmG - Täglicher Gedanke

Alles voller Helden

lebenheute_mt201306_23

So wie die Welt sich im Moment entwickelt bietet sie unglaublich viel Potential, doch alle sind so beschäftigt, dass sie es nicht erkennen können. Jeder ist der Held seiner eigenen Entwicklung.

Es ist einfach die Menschen in Ihrem Entwicklungsstand zu erfassen, denn wir sind alle Menschen mit Gefühlen, Bedürfnissen, Ängsten und dem Drang nach Entwicklung. Die Zahlen derer, die im Moment nicht mehr weiter wissen ist so hoch, dass es an der Zeit ist, sich Gedanken zu machen, wie es wirklich funktionieren könnte zu helfen. Es geht dabei nicht um „Hilf dir selbst“, aber auch nicht darum Verantwortung abzugeben. Es geht darum neue Wege aus der eigenen Krise durch Entwicklung, durch Möglichkeiten aufzuzeigen und diese liebevoll zu begleiten.

Dass meiner Ansicht nach schwerwiegendste Problem ist unsere Reduzierung auf Arbeitskraft. Wo bleibt da der Mensch? Und wo bleibt die eigene Entfaltung? Es geht meist darum zu funktionieren und nicht aus dem Raster zu fallen. Denn aus dem Raster fallen bedeutet noch mehr Probleme durch Angst in einer stigmatisierten Gruppe zu landen. Die Grenzen unseres erschaffenen Funktionsrahmens sind so eng geworden, das kaum mehr Luft zum Atmen bleibt. Rollen erfüllen, Bildern entsprechen und sich selbst am besten permanent übergehen. Bis…ja bis man nicht mehr erkennt, wie die Sprache der Seele oder des eigenen Körpers zu einem spricht. Bis der grosse Fall kommt und die Depression an die Tür klopft. Aber was ist schon eine Depression, sie passt ja schon fast ins Raster. In einer Klinik werden diese Menschen dann so lange aufgepäppelt, bis sie wieder eine Zeit lang funktionieren können ohne eine Änderung im Innen, ohne die Chance gesehen zu haben, was dieser Fall für ein Potential in sich trägt.

Alles wirklich alles um uns herum, in uns und ganz egal was, ist dazu da uns weiter zu bringen. Wenn eine Situation nicht unserer seelischen Zufriedenheit entspricht, gibt es Zeichen über Zeichen, die uns auf die Idee bringen wollen, die Richtung zu ändern. Die Zeichen werden lauter, der Körper meldet sich zu Wort. Ärger und Traurigkeit werden lauter, aber auch hier schaffen es Menschen noch immer nicht hinhören zu wollen. Aber ist auch klar, denn es ist auch nicht normal, nicht erwachsen, nicht funktionstüchtig auf den eigenen Körper und die eigene Stimme zu hören. Die Entscheidung weiter zu machen ist doch die vermeintlich stärkere. Durchhalten ihr Lieben, immer schön durchhalten, das bringt Wachstum für die Wirtschaft, den Staat, die Gruppe, ach egal für irgendjemand bestimmt…

Leider ist derjenige, der dabei auf der Strecke bleibt…kein geringerer als DU selbst. Mmmhhh…so lange es den Kindern gut geht. NEIN es geht keinem gut dabei wenn es dir selbst nicht gut geht. Ich frage mich wirklich warum die innere Stimme so sehr unterschätzt wird. Hat den schon mal jemand gesagt „Mir ging es immer gut, weil ich immer auf andere gehört hab?“

Die meisten Fälle von denen ich gehört habe und auch vor allem meine eigene Erfahrung zeigen mir dass es immer ein Erfolg bringt auf seine innere Stimme zu hören. Nicht das jede Entscheidung erfolgreich wäre, nein, darum geht es nicht. Es geht darum, dass jeder Blick in den Spiegel ein ehrlicher ein reiner Blick ist und jede Kommunikation mit sich selbst einen Erfolg in der eigenen Entwicklung bringt. Jede schwierige oder anfangs aus-wegs-lose Situation ist ein Wachstum in sich und das ist doch das was letztlich zählt.

Also nochmal zu denen, die ihre tiefe Traurigkeit ablehnen. Sie ist dein Held, sie ist der Superman der dich aus dem brennenden Hochhaus retten will. Sie schreit dich an, den Weg zu wechseln, mutig zu sein. Die tiefe Traurigkeit will dir helfen, nicht mehr und nicht weniger.

Angst davor zu haben einen radikalen Schnitt im Leben zu machen, auch das ist eine Hilfe, um vielleicht nichts zu überstürzen und sich Zeit zu lassen für den nächsten Schritt, aber niemals sollte sie davon abhalten, diesen Schritt der Veränderung zu gehe. Den tiefe Traurigkeit und grosse Angst sind Heldenfreunde, die ebenfalls nichts aus dem Grund tun, was deinem inneren Wachstum und der Entwicklung im Weg stehen würde.

Oft geht es im Leben darum, Menschen oder Situationen hinter sich zu lassen, zu verletzen oder sonstige unliebsame Rollen einzunehmen. Aber ich bin der Überzeugung, das schon jede Seele, jede Rolle übernommen hat, den auch diese Rolle ist letztlich einfach eine Erfahrung und nicht mehr und nicht weniger. Verletzender, Verletze, Liebender, Ablehnender, Geber, Nehmer…

Es sind Rollen in einem Film den man Leben nennt und unsere Seele hat sich genau überlegt, warum sie diese Rolle für sich selbst geschrieben hat. Die Seele ist sozusagen, der Regisseur und die Stimme in deinem Inneren die Regieanweisung, die direkt vom Regisseur selbst kommt. Diese Stimme ist der Schlüssel zum besten Film aller Zeiten.

Das was dabei aber für die meisten Menschen heutzutage schwierig ist, ist das Erkennen dieser Stimme, das Erkennen von Emotionen oder besser die Aussage dieser Emotionen und das lokalisieren des Problems. Die Chance, die diese vielen verschiedenen Wegweiser bieten, scheint oft verschlüsselt. Und es bedarf Zeit und Hingabe für sich selbst. Genaues analysieren, bis es, wovon ich auch noch entfernt bin, zu einem selbstverständlichen, leichteren Ablauf wird. Aber auf diesem Weg fängt man an, so viel Liebe für diese Stimme, für diese stillen Helden zu entwickeln, das sie immer willkommen sind, immer als Helfer zu erkennen sind und jede Träne, jeder Schmerz dankbar angenommen werden kann. Denn die Liebe für den eigenen Wachstum und den eigenen Weg sind einfach grösser als alles andere und nichts kann wichtiger sein als das.

Wer nicht nach Innen geht, geht leer aus… oder wer nicht nach Innen geht ist leer.

Wir alle haben im Grossen und Ganzen ähnliche Ziele. Die auferlegten weltlichen Ziele und die inneren Wachstums- und Entwicklungsziele.

Wir alle sind Menschen in unterschiedlichen Rollen und mit unterschiedlichen Regieanweisungen und in jedem Moment im eigenen Wachstum und dabei andere in deren Wachstum zu unterstützen, egal in welcher Rolle, mit welcher Emotion und in welchem Umfang. Das ist das was wir jeden Tag tun. Wie wir das anstellen ist so relativ, wie Realität eben sein kann… also komplett.

~ Yvonne Schmitz

Yvonne Schmitz

Yvonne Schmitz

ist Projektmanagerin. Sie ist  29 Jahre alt.

Es geht dabei nicht um „Hilf dir selbst“, aber auch nicht darum, Verantwortung abzugeben. Es geht darum neue Wege aus der eigenen Krise durch Entwicklung, durch Möglichkeiten aufzuzeigen und diese liebevoll zu begleiten.

→ Kontakt per E-Mail
Yvonne Schmitz

Latest posts by Yvonne Schmitz (see all)

Yvonne Schmitz
Kommentieren