26. June 2017

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Wie Pilze suchen die Erleuchtung abkürzen kann

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Was gibt es Schöneres im Herbst, als morgens aufzubrechen und sich sein Mittagessen selber im Wald zu sammeln? Herrlich, diese Spaziergänge durch den Wald und dazu die Freude, diese essbaren Kostbarkeiten zu finden!

Nun war ich aber schon eine Weile unterwegs und kein einziger Pilz hatte sich bisher dazu erbarmt, mir ins Auge zu springen. Dabei waren die Bedingungen doch ideal. Und genau in diesem Waldteil hatte ich doch letztes Jahr tütenweise die tollsten Sorten gefunden und mit nach Hause genommen. Der Gedanke ließ mich dann eine Schnute ziehen. Bis ich merkte, woher meine Schnute kam: Ich verglich meine Pilzernte 2013 mit der von 2012. Und dabei schnitt mein aktueller Beutezug gerade ziemlich schlecht ab. Silvia, lass doch einfach mal das Vergleichen und nimm es so, wie es gerade ist, ging es mir durch den Kopf. Gesagt, getan. Und schon war die Schnute weg. Wieder einmal mehr konnte ich klar erkennen: Man kann sich glücklich vergleichen oder unglücklich. Und es war meine Entscheidung, was ich tun wollte. Da ich mich recht gern mag, beschloss ich dann einfach, das zu lassen, was mich nicht glücklich machen würde.

In dem Moment kämpfte sich die Sonne durch den diesigen Himmel und ihre warmen Strahlen brachen durch das Geäst. Wundervoll, zauberhaft! Ich ließ die Suche einfach Suche sein, blieb stehen und öffnete meine Arme, um das Licht in mir aufzunehmen. Wozu suchen, ging es mir durch den Kopf. Was genau suchte ich überhaupt? Statt meine Augen zu öffnen und die Schönheit der Natur zu genießen, brachte ich die Augen nicht vom Boden weg, nur, damit mir ja kein einziger Leckerbissen entgehen würde. Genug, entschied ich. Genug. Sei es drum, dann gäbe es eben keine Pilze heute. Dafür eine einmaligen Spaziergang, den ich ab sofort voll und ganz genießen würde. Die Suche wurde eingestellt.

Ich atmete befreit und öffnete meine Augen, um die Schönheit um mich herum zu genießen. Nun schlenderte ich wie verwandelt über den Herbstboden und war begeistert davon, hier sein zu können. Keine Minute später aber lachten sie mir nun entgegen: Pilze. Jung, frisch, lecker. In dem Moment, in dem ich aufgehört hatte zu suchen, zeigten sie sich von ganz alleine. Einfach so, einer neben dem anderen. Mit einem Strahlen im Gesicht und dankbar für das leckere Essen machte ich mich an die Ernte.

Ich schlenderte dann ein wenig weiter und näherte mich einem Teil des Waldes, wo ein normaler Pilzsucher nie suchen würde. Es würde gar keinen Sinn machen, dort zu suchen, wozu also dort hingehen? Ich ging hin, denn mich lachte es einfach an. Schließlich war ich ja nun hier, um mich vom Wald bezaubern zu lassen. Und die Pilze, die für mich bestimmt waren, würde ich ohnehin finden; die anderen sowieso nicht, das hatten sie mir eine halbe Stunde lang ja deutlich gezeigt. Ich ging einfach den Weg, der mir gefiel, ob er nun für anderen Sinn machen würde oder nicht. Und was soll ich sagen? Dort fand ich… sehr viele Pilze! Ich musste lachen, denn irgendwie machte es ja wieder Sinn. Die Wege abzulaufen, die alle gehen, kann einfach nicht sonderlich ertragreich sein, dachte ich. Dorthin zu gehen, wo sonst keiner läuft, das wiederum eröffnet einfach neue Möglichkeiten. Auch die, Schätze und Kostbarkeiten zu finden, die bisher keiner entdeckt hat. Im Business nennt man sowas Marktlücke. Ich nenne es den eigenen Weg gehen statt den Schafherden hinterher zu laufen.

So ganz nebenbei dann, als ich mein Gesicht einmal mehr der Sonne zuwandte, durchfuhr mich eine für mich sehr große Erkenntnis, was das Geben und Nehmen von Liebe angeht. Diese Eingebung war so laut und deutlich, dass ich nicht mehr zu meinem alten Irrtum zurück kann. Ich darf nun eine neue Erkenntnis und Einstellung mein Eigen nennen.

So radelte ich schließlich nach Hause, mit einem Sack voller Mittagessen, Lungen voll mit frischer Luft und, einmal mehr, der Erkenntnis, dass Erleuchtung einem überall dort zuteil werden kann, wo man gerade ist. Wenn man sie nur lässt.

~ Silvia Maria Engl

Silvia Maria Engl

Silvia Maria Engl

Intuitions- & Life Coach / Autorin / Seelentexte at Silvia Maria Engl
Einfach Lebensfreude!

Das ist das Motto, nach dem ich mein eigenes Leben gestalte. Und ich liebe es, andere Menschen dabei zu unterstützen, genau das zu erfahren - einfach (!) Lebensfreude zu spüren und zu erLEBEN. Mein Weg hat mir dabei sehr geholfen. Nicht, weil immer alles einfach gewesen wäre. Sondern gerade weil die Herausforderungen und Hürden mir gezeigt haben, wie man von "schwierig" zu "einfach" kommen kann. Das gebe ich nun mit Begeisterung weiter.
Viel (Lebens)Freude mit meinen Texten!  :-)

Gerne schreibe ich auch für Sie oder einen lieben Menschen einen ganz persönlichen Seelentext. Einmalig, individuell, von Herzen! Mehr dazu auf meiner Webseite.

Wenn Sie gerne mehr Lebensfreude und Herzensbildung in die Schulen oder Ihr Unternehmen bringen möchten, fragen Sie bei mir doch mal an bzgl. Workshops, Vorträgen u.m.

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Silvia Maria Engl
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Kommentare
Eine Antwort auf “Wie Pilze suchen die Erleuchtung abkürzen kann”
  1. carola zingler sagt:

    Liebe Silvia,

    Dein Beitrag hat mir sofort ein breites Lächeln ins Gesicht gezaubert :-)
    Danke für diesen herrlich leichten und befreienden Beitrag, gern mehr…

    Herzensumarmung

    Carola

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