12. December 2017

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Die innere Überzeugung

lebenheute_M.Reichmuth

Bei der im Titel gemachten Aussage beginnt bei vielen Menschen der Verstand zu rebellieren, indem er viele Argumente hervorbringt, welche für die Wichtigkeit dieser oder jener Dinge spricht.

Gerade diesen Menschen möchte ich den folgenden Text ans Herzen legen, weil eine starke impulsive Reaktion meistens auf einen unbewussten „Denkfehler“ oder ungeprüfte Überzeugungen hinweist.

Stelle dir mal folgende Situation vor: Du stehst vor einer sehr, sehr wichtigen Prüfung, einem Vorstellungsgespräch oder öffentlichen Auftritt.
Wie reagierst du auf solche oder ähnliche Bedingungen?
Es gibt Menschen, die haben geradezu Panik in solchen Umständen, die meisten fühlen sich mehr oder weniger gestresst. Selbst körperliche Symptome wie Zittern, Durchfall, Kopfschmerzen etc. treten oft in Erscheinung.
Ist ein solcher Seinszustand förderlich, um ein Vorhaben oder gar das Leben erfolgreich zu (er) schaffen? Ich glaube wir sind uns einig, in solchem Zustand sind wir nicht sehr leistungsfähig oder kreativ.

Aber wieso treten diese Gefühlszustände oder selbst physische Anzeichen auf?

Ich habe beobachtet, das viele Menschen, die etwas als sehr wichtig beurteilen, ihrem, sagen wir mal einfachheitshalber „Emotional-Gehirn“, die unbewusste Botschaft vermitteln, etwas wirklich Wichtiges ist auch „richtig“.
Weil viele von uns durch persönliche Erfahrungen meist so konditioniert sind, möglichst keine Fehler zu machen, geht die unbewusste Verknüpfung schnell weiter und das wirklich Wichtige wird wie automatisch zu einer Notwendigkeit.
Schon haben wir eine Art emotionalen Tunnelblick, welcher mit voller Kraft eine selbsterfüllende Prophezeiung, richtig erfolgreich zu scheitern, geradezu provoziert. Die freigesetzten Stresshormone lassen die Gedanken dieser Personen die wildesten Szenerien vorstellen.
Diese Gedanken oder Sorgen formulieren sich in vielen Fällen wie folgt:
“Wenn ich diese Prüfung oder dieses Vorhaben nicht schaffe, dann bin ich nicht mehr erwünscht, dann ist meine Freiheit gefährdet.“
Meistens nehmen die Menschen nur ein unangenehmes Gefühl wahr, welches sie so schnell wie möglich wieder los werden wollen, und somit in eine „Vermeidungsspirale“ rutschen.
Um diese unangenehmes Gefühle und Gedanken (Sorgen) zu vermeiden, bewegen sich und leben diese Menschen mit den Jahren nur noch in den Lebensbereichen, in denen sie sich wohl und sicher fühlen, man nennt dies auch die Comfort Zone. Das Leben spielt sich aber nicht nur in dieser Comfort Zone ab.

Also wirklich wichtig ist zu wissen, dass in 99% der Fälle, bei denen dir etwas als wirklich wichtig erscheint und du zudem noch ein unangenehme Gefühl verspürst, ein Missverständnis zwischen deinem Verstand und deinen tieferen Überzeugungen oder deinem Bauchgefühl liegt. Kläre einfach dieses innere Missverständnis und lebe, geniesse und handle in dem unbegrenzten Möglichkeitsraum deiner Kreativität.

~ Markus Reichmuth


Markus Reichmuth
Jahrgang 1966, Bewusstseins- & Emotionstrainer hat schon in seiner Jugend angefangen, das Menschsein zu erforschen. Erste Erfahrungen über den Körper machte er mit verschiedensten Körpertherapien wie Atemübungen, Kinesiologie und diversen, auch energetischen, Massagen. Ab 1993 praktizierte er als Mitglied der Naturärztevereinigung der Schweiz vor allem klassische Homöopathie. Durch das Studium der umfangreichen, homöopatischen Anamnesen, Beratungen zahlreicher Personen in allen möglichen Lebenssituationen und einer stetigen Selbstreflexion ist für ihn die unvorstellbare Kraft und Macht des menschlichen Bewusstseins zum Hauptgebiet seiner Arbeit als Coach geworden.

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