23. June 2017

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Gott − Vater und Freund

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Als ich das Monatsthema las, fiel mir spontan: Freundschaft ein. Freundschaft zu anderen Menschen, die mich auf meinem Weg immer wieder ein Stück begleiten und mir weiterhelfen, wenn ich mich verirrt habe, eine Entscheidung ansteht oder ich mich mit Zweifeln herum plage.

Aber Freundschaft bedeutet für mich auch, mir selbst mein bester Freund zu sein. Vertrauen zu mir zu haben und für mich selbst zu sorgen. Sorgsam mit mir umzugehen. Mit meinen Kräften, meiner Zeit, um mich nicht im Alltag zu verlieren. Sorge ich nicht gut für mich, kann ich auch für andere nicht gut sorgen, liebevoll mit ihnen umgehen, ihnen helfen.

„Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ Das ist eine zentrale Aussage Gottes. Wenn ich mich selbst nicht liebe und annehme, so wie ich bin, mit all meinen kleinen Macken – wie kann ich dann andere so annehmen wie sie sind? Sie einfach um ihrer selbst willen lieben?

Ich muss sie ja nicht immer verstehen. Ich verstehe mich selbst auch manchmal nicht. Ich bin ja jeden Tag aufs Neue auf einer Entdeckungsreise zu mir selbst.

Gott – nicht nur Vater, sondern auch Freund

Wir sind als vollkommene Wesen auf diese Welt gekommen und tragen den Schöpfer, unseren Vater, in uns. Wir sind seine Kinder. Es hat ein wenig gedauert, meinen göttlichen Anteil in mir wieder zu finden. Meine Freundschaft zu Gott wieder neu aufzubauen und mich für die Wunder des Alltags zu sensibilisieren.

Meinen Mut wiederzufinden und meinen eigenen Weg zu gehen. Er ging noch nie geradeaus, denn ich war immer auf der Suche. Als meine Suche endete und ich mich selbst fand, haben sich einige Türen hinter mir geschlossen und neue haben sich geöffnet. Türen, hinter denen ein ganz neuer Weg liegt, ein Weg, den ich bislang noch nicht gegangen bin.

Ein Weg, der mich neugierig macht auf die zweite Lebenshälfte. Ein Weg, den ich nicht allein gehe, denn Gott begleitet mich. Er gibt mir die Zuversicht, den Mut und die Kraft. Seine Freundschaft zu mir ist das Wertvollste was ich besitze.

Wie pflegt man Freundschaften im Allgemeinen?

Indem man sich Zeit für den Anderen nimmt, zuzuhören. Keine klug gemeinten Ratschläge zu erteilen, weil man glaubt zu wissen was der Andere meint. Fragen zu stellen und wieder nachzufragen, aufmerksam zu sein und nach einem Gespräch zu erkennen, dass der Andere seine eigene Lösung gefunden hat. In sich selbst. Jemanden zu haben, der einem zuhört, gehört zu den wichtigsten Aspekten einer Freundschaft.

„Wer Ohren hat, soll hören“ steht schon in der Bibel.

Wie pflegt man die Freundschaft zu Gott?

Indem man sich Zeit nimmt, zuzuhören. In die Stille zu gehen, und der eigenen Stimme zu lauschen. Diese Stimme, die die Wahrheit spricht, mir sagt, ob das, was ich tue das Richtige für mich ist. Dafür brauche ich die Stille – sonst kann ich nicht hören, was Gott mir mitteilen möchte. Welche Antworten er mir gibt. Er weiß ja was ich brauche, um weiter zu kommen, was ich brauche um meine Wünsche, Träume und Ziele zu erreichen. Aber ich muss ihm zuhören und darf mich immer an ihn wenden, wenn ich Hilfe brauche. Er ist der Freund, der Zeit hat, wenn Andere gerade nicht da sind. Er schickt mir zur richtigen Zeit die richtige Möglichkeit, öffnet eine Tür, durch die ich dann hindurch gehen darf.

Dafür bin ich ihm dankbar und das drücke ich dann auch aus. Jedes kleine Wunder nehme ich dankbar an.

Aus der De MUT und der Dankbarkeit heraus, wird der MUT an mir selbst nicht zu zweifeln, sondern es ihm gleich zu tun. Er zweifelt nicht an mir, warum sollte ich es dann tun. Wir sind hier um uns selbst zu erfahren, Fehler zu machen und daraus zu lernen. Erfahrungen machen uns reich.

Wenn er mich so liebt wie ich bin, dann darf ich mich auch so lieben wie ich bin. Dann entsteht Nächstenliebe – und wenn man den Nächsten liebt wie sich selbst, dann will man ihm nicht schaden.

Dann kann Frieden entstehen. Frieden – erst in uns selbst – und dann in der Welt.

~ Silke Schauder-Ruhbach

Silke Schauder-Ruhbach

Silke Schauder-Ruhbach

ist Mutter dreier Kinder, Heilpraktikerin, Ganzheitliche Ernährungsberaterin und Autorin des Buches „Aufbruch zu DIR. In 7 Schritten zu einem neuen ICH.“, welches im ausZeit Verlag erschienen ist.

Silke ist seit einigen Jahren Schülerin von Bent Branderup, dem Begründer der Akademischen Reitkunst und unterrichtet selbst auch Schüler in dieser Reitweise. Sie wurde am 20.12.1967 in Herdecke /NRW geboren und lebt seit 2008 in Salem am Bodensee. Von Kindheit an hochsensibel, sensitiv, hellsichtig und hellfühlig, im Wesen jedoch lebensnah und bodenständig.

Ihre Hobbys sind neben ihren Kindern, das Reiten, Querflöte spielen, malen, Tai Chi Chuan, Zumba und kochen.

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