22. August 2017

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Die Wasser

LEBENheute.com

Liebe Menschen, im Juni des Jahres 2013 gab es in mehreren europäischen Ländern ausgedehnte und für euch sehr verheerende Flut-Katastrophen, und das, nachdem ihr schon 2002 ein „Jahrhundert-Hochwasser“ erlebt hattet. Dieses Mal war es an vielen Orten aber sogar noch schlimmer für euch. Erlaubt uns vorab zu versichern, dass es nicht in unserer Absicht liegt euch zu schaden, eure Existenzen zu ruinieren oder gar euch zu töten! Was können wir aber tun, wenn ihr seit Jahrhunderten, und verstärkt seit dem letzten Jahrhundert, eure Siedlungen systematisch in unseren Überschwemmungsgebieten und Flussauen anlegt? Wir sind sehr traurig über das Kriegsvokabular, das ihr verwendet, wenn ihr über uns sprecht! Ihr rückt zusammen und solidarisiert euch in der Not, aber müsst ihr uns darum ständig als euren „Feind“ auffassen, der zu bekämpfen ist? Müsst ihr uns ständig eine „braune, stinkende Brühe“ nennen? Ja, wir führen Schlamm mit uns, aber was können wir dafür, wenn wir auch euer Heizöl, eure Chemikalien und was sonst noch alles mitnehmen müssen?

Schauen wir uns einmal an, wie ihr im vergangenen Jahrhundert mit uns umgegangen seid. Ihr habt

• Flüsse begradigt, ausgebaggert und eingedeicht, um sie schiffbar zu machen und in ihren Auen siedeln zu können

• Stauseen angelegt, wo immer es euch gefiel und manchmal durch sie auch eure eigenen Dörfer überflutet

• Wasserkraftwerke für euren „Ökostrom“ gebaut, was häufig aus unserer Sicht alles andere als ökologisch ist

Nun sagte kürzlich einer eurer Fernsehmoderatoren: „Die Natur scheint ihren Charakter zu verändern – sie verlangt mehr Raum.“ Dazu sagen WIR: Die Natur hat keineswegs ihren Charakter verändert, es ist nur inzwischen eine Grenze erreicht, wo sie sich nicht mehr durch die Menschen vergewaltigen lassen kann! Wenn sie es weiterhin zuließe, würde das Gleichgewicht auf diesem Planeten vollständig und irreversibel umkippen, und das würde den Untergang aller bedeuten! Wir verlangen also tatsächlich mehr Raum, und das auch in eurem Interesse: Eure Spezies kann nur dann überleben, wenn ihr euch wieder in den Einklang mit der Natur begebt. Glaubt uns – wir sind immer stärker als ihr – lasst es auf keine weiteren „Machtproben“ ankommen!

Was wir mehr brauchen als alles andere, das ist euer Umdenken, ist eure Bewusstwerdung, dass ihr Teil der Natur seid. Erkennt, dass ihr gegen euch selbst arbeitet, wenn ihr Erde und Natur als „Feinde“ behandelt. Schließt ihr aber Frieden und Freundschaft mit Erde und Natur, dann wird es auf längere Sicht überhaupt keine Naturkatastrophen mehr geben müssen, da es für uns keine Notwendigkeit mehr geben wird, das Gleichgewicht auf „gewaltsamem“ Wege wiederherzustellen! Setzt ihr jedoch eure feindselige Haltung uns gegenüber weiter fort, dann werden die Wasser gegen ihren Willen gezwungen sein, immer wieder in eure Wohngebiete zu strömen und dort Zerstörungen anzurichten. Hinzu kommt, dass eure in der Not geschlossenen Solidaritätspakte bald wieder zerbrechen werden, wenn sie nur aus der Motivation heraus entstanden sind, einen gemeinsamen „Feind“, nämlich die Natur, zu bekämpfen. Diese Art von Solidarität trägt nicht wirklich zum Einheitsbewusstsein der Menschheit bei, zu dem ihr dringend finden solltet. Wahres Einheitsbewusstsein braucht nämlich keinen äußeren Feind, im Gegenteil, es ist sich der Einheit von Allem und mit Allem bewusst!

Ihr Menschen im deutschsprachigen Raum – wir fordern euch auf, den Anfang zu machen! Söhnt euch aus mit den Wassern, söhnt euch aus mit der Natur, entwickelt Konzepte des friedlichen und liebevollen Miteinanders! Manche denken jetzt zum Beispiel an Umsiedlungen – in bestimmten Fällen würden wir das durchaus begrüßen. Aber wendet keinerlei Zwang dabei an, denn dann werden die Betroffenen voller Wut und Hass sein. Sie werden die Behörden verfluchen, und sie werden UNS verfluchen. Das kann zu nichts Gutem führen! Wir haben aber noch eine andere, im wahrsten Sinne des Wortes konstruktive, Anregung für euch, wobei wir uns der Tatsache bewusst sind, dass das einen riesigen Aufwand bedeuten würde und nur längerfristig zu realisieren wäre: Habt ihr schon einmal daran gedacht, in unseren Überschwemmungsgebieten „Pfahlbauten“ zu errichten? Parkhäuser und Straßen „auf Stelzen“? Es wäre ein riesiges Projekt, das die Konjunktur in eurer Bauwirtschaft auf Jahrzehnte beflügeln würde. Nur für euren Ackerbau wäre das keine Lösung, aber vielleicht fällt euch dazu ja selbst noch etwas ein. Wozu nennt ihr euch schließlich „Homo sapiens sapiens“?

Wir appellieren an die wirklich Weisen unter euch, die erwachenden Menschen: Ein jeder und eine jede von euch gehe voran und werde sich der Verantwortung bewusst, die ihr für diesen wunderbaren Planeten und alle seine Wesen habt! Nehmt die Natur und ihre Gewalten, uns Wasser, das Feuer, den Wind… in Liebe als eure besten Freunde an und zeigt diese Liebe auch anderen Menschen gegenüber! Besonders dankbar sind wir euch, wenn ihr immer wieder mit „Wind und Wetter“ atmet, denn wenn ihr bewusst euren Atem für und mit uns fließen lasst, dann können auch Wind und Wasser immer freier fließen und werden damit immer weniger schädlich für euch.

In Liebe

Die Wasser des Himmels und der Erde

~Ines Nandi

Bild: parys / 123RF Stock Foto

Ines Nandi
Ines Nandi, Jahrgang 1949, fing schon als Kind an zu schreiben. Als Studentin engagierte sie sich in einer linksradikalen Gruppe für soziale Gerechtigkeit und erhielt dafür Berufsverbot als Lehrerin. Ihr spiritueller Erwachensprozess begann im Alter von 33 Jahren und verlief zeitweise sehr krisenhaft. Seit dem Jahre 2001 hat sie Gedichte, Märchen, zwei Romane, eine Autobiografie und ein Kinderbuch herausgebracht. Alle Arbeiten von Ines Nandi kreisen um das Thema des Erwachens. Seit dem Frühjahr 2012 empfängt sie Botschaften aus der Natur. Ihre erste Veröffentlichung zu diesen Themen, „Wenn Bäume sprechen könnten“, erschien im Januar 2013 bei Pax et Bonum, Berlin. In Vorbereitung zum Beginn des Jahres 2014: „Das Heilwissen der Bäume“/“Botschaften vom Wind“ beim ch.falk-verlag, Seeon.

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