14. December 2017

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Das Geheimnis der Balance

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…welch ein Thema zu eben dieser Zeit, in diesem Monat. Ich bin mir sicher, dass viele jetzt schon ahnen, worauf ich hinaus will.

In den letzten Wochen war Balance ein schwieriges „Ding“ oder? Es mag natürlich einige geben, die sagen „Wieso? Alles gut!“. Auch für mich war es jedoch immer wieder eine Herausforderung, in meine Balance zurück zu finden.

Von welcher Balance ich rede?

Bevor ich diesen Beitrag zu schreiben begann, wurde mir bewusst, dass es ziemlich viele Perspektiven gibt, aus denen man auf Balance schauen kann.

Ich kann und möchte darum nur die, die mir als erstes in den Sinn kamen, ein wenig beleuchten.

Am ehesten kennen wir den Begriff Balance wohl in Bezug auf unseren Körper. Da geht es um eine ausgewogene Ernährung, gutes und reichlich Wasser, ausreichende Bewegung. Dann geht es auch um Zeit. Es braucht Zeit für die Arbeit, Zeit für Dich allein, Zeit für Hobbys etc. sonst reagiert irgendwann der Körper.

Obwohl es ganz schön viel ist, machst Du das gut. Du achtest eben sehr auf Deine Ausgewogenheit. Andere schaffen das nicht oder noch nicht und sind jetzt gerade dabei ein schlechtes Gewissen zu bekommen.

Trotzdem kommt es immer wieder einmal vor, dass auf einmal Erschwernisse auftauchen, die Du nicht eingeplant hast, Kopfschmerzen oder Migräne, Magenprobleme, Erschöpfung. Oder es melden sich die Muskeln und Gelenke, obwohl Du doch regelmäßig Sport treibst und so sehr bemüht bist in Balance zu sein. Hast Du Dich schon einmal gefragt, warum manche Männer, aber auch immer mehr Frauen, immer mehr laufen (müssen)?

Der Zauber liegt in dem Wort „bemüht“. Solange wir bemüht sind etwas zu tun oder zu lassen, weil es doch gut für uns ist, folgen wir unserem Verstand.

Wenn wir „Bio“ essen, weil jeder sagt, das ist das Einzige, das gut für uns ist, agieren wir aus dem Verstand und gleichzeitig liegt ganz weit hinten die Angst, etwas anderes als Bio könnte uns schaden oder schlecht bekommen.

Vergleichbar ist es mit Erkrankungen. Der Arzt sagt „Gehen Sie zur Herzsportgruppe“, also gehen wir zur Herzsportgruppe. Er hat es schließlich empfohlen, er muss es wissen und wenn ich nicht Folge leiste, könnte mir das Schaden. Der Arzt sagt, „Treiben Sie Sport“, und wir treiben Sport. Wir geben die eigene Verantwortung ab und handeln aus dem Verstand bei unterschwelliger Angst, wenn ich anders entscheide, geht es mir schlecht oder ich könnte mir schaden. Das führt nie zu einem wirklich guten Erfolg.

Erfolg und Wohlbefinden stellt sich ein, wenn ich mich traue aus dem Herzen zu handeln. Das ist sehr einfach, denn dazu dürfen wir uns lediglich fragen „Habe ich von Herzen Lust darauf?“.

Habe ich Lust „Bio“ zu essen, denn ich mache meinem Körper und allen Zellen damit ein großes Geschenk. Habe ich von Herzen Lust darauf, weil es lecker ist und ich es meinen Zellen leichter mache Licht aufzunehmen? Bin ich da von Herzen verbunden oder lauert da immer noch der Gedanke, „Ich will es gut machen“, dann läuft in Dir noch ein Thema, das zuerst geklärt werden möchte.

Das gleiche gilt für den Sport oder die Zeit, um zu… und vieles andere mehr. Solange wir den Weil-Sätzen aus dem Kopf folgen, wird uns unser Körper mit Symptomen beschenken, die sagen wollen, „Was Du da tust oder denkst, kommt nicht bei mir an, es läuft nicht rund“.

Eine weitere Form von Balance ist die, zwischen dem TUN und dem SEIN.

In unserer westlichen Welt haben wir alle gelernt zu TUN. Beinahe jeder von uns, gleich ob Frau oder Mann, durfte in seinem Leben lernen, der männlichen Seite den Vorzug zu geben. Wir alle durften lernen, dass TUN etwas Gutes, Rechtschaffenes ist, während das SEIN eher mit „Rum-Hängen“ und Faulheit verbunden wird.

So haben wir es über Jahrzehnte geschafft, eine TUN-Gesellschaft zu erschaffen, in der sich sogar viele Frauen stolz als Power-Frauen bezeichnen, während sich das weibliche Prinzip doch eher im Lassen und Spielerischen ausdrückt.

So dürfen wir, gleich ob Mann oder Frau, im Mondjahr 2013 die weibliche Seite in uns wiederentdecken und genießen lernen.

Eine gute Hilfe ist es sich einen Rhythmus zu erschaffen. Für 2 bis 3 Stunden begeben wir uns ganz bewusst ins TUN. Das heißt, wir erledigen das, was gerade anliegt, mit großer Liebe und Aufmerksamkeit.

Anschließend gehen wir ganz bewusst ins SEIN, indem wir für 2 bis 3 Minuten eine Pause machen. In der Tat sind 2 bis 3 Minuten ausreichend, wenn wir diesen Rhythmus aufrecht erhalten. SEIN heißt allerdings nicht….ich unterhalte mich mit anderen, ich lese, rauche, trinke Kaffee oder Tee. Gemeint ist, wir setzen uns an einen ruhigen Ort und atmen, sonst NICHTS.

Danach dürfen wir wieder TUN. Damit ändert sich vieles.

Eine weitere Balance, die wir alle kennen, ist die, zwischen Körper, Geist und Seele. Ich spreche jetzt hier einmal von KörperN und nehme den Emotional-Körper noch hinzu. Ich meine die Balance zwischen unserem physischen Körper, dem Emotional-Körper, dem Mental-Körper und dem Geist-Körper (Spirit). Diese Körper haben unterschiedlichste Bedürfnisse, die versorgt werden wollen. Ist Balance da, liegen diese Körper alle übereinander, verbunden untereinander über die Chakren, so dass die Energie frei fließen kann.

Geben wir unserem Verstand den Vorrang vor allen anderen, erlauben wir ihm unsere Entscheidungen zu treffen, ist uns das langfristig nicht dienlich. Das Herz-Hören wird dann sehr schwierig, was sich drastisch auf alle anderen Körper auswirkt. Wenn der physische Körper dann endlich Symptome zeigt, als Zeichen von „Bei mir kommt nichts mehr an“, ist meist schon viel Zeit vergangen.

Wie bringe ich das alles nun in Balance und wie halte ich diese Energie?

Übrigens, erinnere Dich:

Balance ist in sich nicht existent. Balance definiert sich über Grenzen nach links und rechts, schwer oder leicht. Nur in der Dualität können wir auch Balance fühlen. Wir messen innerhalb von Grenzen, damit wir uns eine Vorstellung machen können. Wenn der Mittelpunkt nun erreicht ist, sind die Grenzen nicht mehr spürbar. Da ist Dualität überflüssig. Das ist das Verbundensein mit dem All-Eins, mit Allem-Was-IST. Das IST die 5. Dimension.

Mein Wunsch für uns alle ist, „Geh immer wieder meditativ in deinen Raum der Stille“. Nur dort kannst Du die Verbundenheit mit dem All-Eins erfahren.

Es braucht vielleicht ein wenig Übung und Geduld. Und dennoch, es gibt nichts Größeres als diese Erfahrung.

Höre immer wieder auf Dein Herz und frage nicht, folge.

Auch Dein Körper braucht jetzt Deine Unterstützung. Er ist das letzte Glied in der Energiekette und kann der physikalischen Zeitqualität noch nicht gut folgen. Daraus entstehen Müdigkeit, Schmerzen, Steifheit und der Eindruck, dass Zeit gerade rast, vorausgesetzt Deine Themen sind geklärt.

Öffne Deine Zellen in der Meditation und schicke ihnen Deinen Dank und Liebe, sie verstehen jedes Wort. Alles geschieht über Transformation, die Klärung und Lösung unserer Muster. Deswegen sind wir hier.

So ist Balance am Ende doch kein Geheimnis. Vielleicht machst Du einfach ein Balance-BEWUSSTSEIN daraus, Tag für Tag, immer mehr.

Ich weiß, es gäbe noch viel mehr darüber zu sagen. Dies soll nur eine kleine Alltagshilfe sein.


~ Andrea Reuter


Andrea Reuter

Andrea Reuter

Andrea ReuterWenn sie heute, nach 51 Jahren auf Ihr Leben zurück schaut, kommt ihr als Erstes der Satz in den Sinn „Eigentlich hab ich es schon immer gewusst“. Sie war eine Suchende, voller Sehn-Sucht. Ohne zu wissen, wonach sie suchte. So führte sie 35 Jahre lang ein ziemlich normales Leben mit Ausbildung, Beruf, später Ehe, Mutter von zwei wunder-vollen Kindern und Hausfrau. Das Erwachen, um heute den Weg des Erinnerns gehen zu können, geschah durch viele kleine Impulse, die ihr das Leben schenkte. Immer deutlicher hörte sie ihre Herzensstimme und folgte ihr, was nicht immer leicht war. Ihr Lebensweg führte sie durch viele Wirrungen im privaten Bereich, um mehr und mehr zu erkennen, dass ihr viele Zusammenhänge sehr vertraut, geradezu selbstverständlich erschienen, weil sie sie an altes Wissen erinnerten. 

Ihr Weg ging über eine 10jährige homöopathische Ausbildung an Mensch und Tier, Heilpraktiker-Studium, Heilpraktiker für Psychotherapie zur Transformations-Therapeutin. Heute ist weiß sie längst, dass sie in vielen ihrer Leben als Heilerin unterwegs war und nun, hier und jetzt, ihre karmischen Verstrickungen löst. Dies geschieht über Bewusstwerdung, also Transformation, und Licht. Sie folgt heute bewusst ihrer inneren Führung und der Rückblick auf ihr Leben lässt sie klar erkennen, für Zufälle ist da kein Raum, alles ist Führung. In großer Dankbarkeit und Liebe geht sie nun den Weg ihrer Inkarnations-Botschaft "Geh` und heile, öffne den Menschen Türen und Wege".

Der Artikel ist ihr ein Herzens-Impuls gesandt an all die Menschen, die ihn gerade bereit sind aufzunehmen.

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Bild: © Andrea Reuter
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Kommentare
2 Antworten auf “Das Geheimnis der Balance”
  1. Liebe Andrea,

    deine Botschaft ist so einfach und gleichzeitig so wahr und tief – danke von Herzen dafür! Viel mehr als eine “kleine” Alltagshilfe…
    Namasté
    Laya Kirsten

  2. Sylvia sagt:

    Vielen Dank für diesen inspirierenden und für mich sehr stimmigen Beitrag. Ich werde ihn mit Sicherheit immer wieder mal lesen und auf mich wirken lassen. Vieles empfinde und fühle ich sehr ähnlich, konnte es nur oft nicht so verständlich für mich in “Worte fassen”. das hier so zu lesen, bestätigt auf wunderbare Weise, daß ich auf dem richtigen Weg bin.

    Herzliche Grüße

    Sylvia

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