20. November 2017

Die Welt ist so weil du so bist

Gabriela und Friedrich Strobl

Vor nicht allzu langer Zeit las ich in einem Buch den Satz „Die Welt ist so weil du so bist“. Seltsam, dachte ich, das kann doch nicht sein, es kann doch nicht sein, dass alles, was sich hier in dieser Welt abspielt, all das Schöne und all das Hässliche, so ist weil ICH so bin. Geistige Gesetze, die uns sagen „wie innen so außen“, „unsere äußere Realität ist nur ein Spiegel unserer inneren Befindlichkeiten“ und ähnliches waren mir bekannt, aber das? Die Welt ist so weil ich so bin? Kann das sein? Wie unendlich mächtig wäre ich denn dann in…

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Das Geschenk der Angst!

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Angst und Unsicherheit gehört im Leben dazu, es ist ein ganz normales Gefühl wie jedes andere auch. Was wäre, wenn Sie in dem Moment der Angst die Perspektive verändern könnten? Was wäre alles möglich? Das Gefühl der Angst kann in manchen Situationen den Menschen komplett lähmen. Am liebsten möchte der Mensch diesem Gefühl ausweichen und es sofort verdrängen, wenn es sich zeigt.  Oder er geht lieber gleich jeglichen Situationen aus dem Wege, die Angst auslösen könnten. Angst ist ein ganz normales Gefühl und gehört zu jedem Menschen und dem Leben dazu, wie auch jedes andere Gefühl. Was wäre, wenn Sie…

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Jetzt ist der Augenblick der Kraft

Bildbeitrag

Jetzt ist der Augenblick der Kraft „Wer auf der Arbeit sitzt und von den Malediven träumt, ist weder auf der Arbeit noch auf den Malediven.“ (Reinhard K. Sprenger) Wie oft ertappen wir uns dabei, dass wir mit unserer Aufmerksamkeit entweder in der Vergangenheit hängen oder unsere Wünsche in die Zukunft projizieren? Wir schwelgen in schönen Erinnerungen oder träumen von angenehmen zukünftigen Erlebnissen. Schade, denn damit verpassen wir die Kraft die, im gegenwärtigen Moment verborgen liegt. Teile unserer Energie und Aufmerksamkeit sind von uns abgespalten und stehen uns für die gegenwärtige Aufgabe nicht zur Verfügung. Für mich ist das mittlerweile ein…

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Erwachen

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Wahrheit & Wahrnehmung – Wirklichkeit & Realität Mir kamen diese beiden Begriffspaare in den Sinn, als ich mich fragte, was habe ich zum Thema: „Erwachen in den gegenwärtigen Augenblick: Wie verändern wir unsere Wahrnehmung der Realität?“ zu sagen, bzw. zu schreiben. Unsere begrenzte Welt Unsere ganz normale Welt, das ist unsere Wahrnehmung, die zu unserer Realität wird. Obgleich vielleicht mein Nachbar oder mein Partner, meine Kinder oder meine Eltern uns ganz nah sind – keine dieser Personen kann genau den gleichen Standpunkt haben, den ich gerade habe. Keiner von denen kann genau die gleiche Wahrnehmung haben – bei allem „Verstehen“…

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Reisen in eine neue Realität der Freude

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Mein Sohn und ich wollten zusammen eine Woche in die österreichischen Berge und freuten uns auf die Bergwanderungen. Nun, wir landeten stattdessen in einem grauen Schottland. Nach ungewöhnlichen drei Wochen Sonnenschein hatte es gerade an dem Morgen angefangen zu regnen, als wir ankamen. Für die Schotten war es endlich mal wieder normales Wetter. Schon am zweiten Tag zeigten sich dann meine Wanderschuhe als nicht mehr wasserfest und unsere Regenbekleidung war, na ja, Regenbekleidung… Die vorgesehenen Teebeutel befanden sich noch warm und trocken zuhause auf dem Tresen, eine Dose mit flüssigem Inhalt leerte sich in den Rucksack und schottische Meilen bewiesen…

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Überraschungen des Lebens

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Das Leben präsentiert uns immer wieder Überraschungen. Dinge oder Ereignisse die wir so nicht geplant oder vorhergesehen haben. Dinge auf die wir nicht wirklich Einfluss ausüben konnten. Sei dies nun der Tod eines nahestehenden Menschen, die Überschwemmung die unser halbes Haus überflutete oder unser Auto das völlig unerwartet eine grössere Reparatur benötigt. Es ist deine Entscheidung wie du diese Überraschungen nennst. Viele nennen sie Probleme – einige aber haben andere Worte dafür, sie nennen sie Herausforderungen, Möglichkeiten oder auch Chancen. Gefühlsmässig kannst du vielleicht wahrnehmen, dass rein energetisch unterschiedliche Felder kreiert werden je nachdem für welche Sichtweise du dich entscheidest….

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Werde zum Beobachter deines Lebens!

Ist es nicht so, dass wir die meiste Zeit auf unser ach so schwieriges Leben schauen? Dafür gibt es viele Beispiele: Wir fühlen uns als Opfer der Umstände. Es geht uns immer schlechter als den anderen.Wir denken voller Wehmut, manchmal aber auch voller Angst an die Vergangenheit. Wir malen uns in den schwärzesten Farben aus, was die Zukunft uns bringt. Ach, und überhaupt gibt es ja nur noch Schlechtes in der Welt. Schließlich wird uns das auf vielerlei Weise suggeriert und unsere Aufmerksamkeit damit von uns selbst abgezogen. Mit dieser Wahrnehmung sitzen wir in einer Erlebnisschleife, aus der wir nur…

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Fallen der Vernunft

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„Er nennt‘s Vernunft und braucht‘s allein / um tierischer als jedes Tier zu sein.“ So ließ der liebe Goethe einst Mephistopheles über den Menschen sprechen. Und ich kann dem lieben Teufel nur allzu recht geben. Sind wir nicht die Spezies, die so stolz darauf ist, denken zu können? „Cogito ergo sum“, ließ Descartes verlauten, „Ich denke, also bin ich.“ Ist es wirklich das, was den Menschen ausmacht? Für mich fängt ein Mensch erst wirklich an, Mensch zu sein, wenn er vielmehr fühlt. Und die liebe Vernunft? Ist die denn nichts wert, fragen Sie mich jetzt vielleicht. Doch, die ist hervorragend….

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Wie Pilze suchen die Erleuchtung abkürzen kann

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Was gibt es Schöneres im Herbst, als morgens aufzubrechen und sich sein Mittagessen selber im Wald zu sammeln? Herrlich, diese Spaziergänge durch den Wald und dazu die Freude, diese essbaren Kostbarkeiten zu finden! Nun war ich aber schon eine Weile unterwegs und kein einziger Pilz hatte sich bisher dazu erbarmt, mir ins Auge zu springen. Dabei waren die Bedingungen doch ideal. Und genau in diesem Waldteil hatte ich doch letztes Jahr tütenweise die tollsten Sorten gefunden und mit nach Hause genommen. Der Gedanke ließ mich dann eine Schnute ziehen. Bis ich merkte, woher meine Schnute kam: Ich verglich meine Pilzernte…

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Katzenbabies

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Für ein Experiment brachten Forscher Katzenbabys in einen Raum, in dem es keine vertikalen Linien gab. Wochen später, als die Katzen in eine „normale“ Umgebung zurückkehrten, konnten sie Gegenstände mit einer vertikalen Dimension nicht sehen (wie einen Stuhl mit Beinen) und liefen dagegen. Wenn ich am Morgen aufwache, weiß ich für einen Bruchteil einer Sekunde nicht, wer ich bin. In diesem Moment hätte ich theoretisch die Möglichkeit, mich selbst und die Realität völlig neu wahr zu nehmen. Aber ich verweigere mich dieser Möglichkeit, denn ich muss wahrscheinlich gleich funktionieren, mein morgendliches Reinigungsritual vollziehen, frühstücken, rechtzeitig an der S-Bahn sein, die…

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