19. October 2017

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Auf zu neuen Zielen

Vierte Dimension

Auf zu neuen Zielen und wie wir diese erreichen.

Die Metaphysik ist eine Grunddisziplin der Philosophie, die sich unter anderem mit Fragen nach einer unsterblichen Seele des Menschen und seinen freien Willen beschäftigt.

In dem Buch „Physik der Unsterblichkeit“ vom Mathematik- und Physikprofessor „Frank J. Tippler“ stellt dieser die direkte Verbindung von Physik und Theologie her.

Für Kant war es gerade deshalb möglich, an die Unsterblichkeit der Seele zu denken, weil die theoretische Vernunft nicht das Wesen der Wirklichkeit (die Dinge an sich) unmittelbar erfassen kann.

Haben wir einen freien Willen oder müssen wir uns fremd bestimmen lassen?

Wie wirkt es sich aus, wenn wir jetzt nach unserem Eigenen Willen leben und wie lässt sich das mit unserer Umwelt vereinbaren?

Fast alle sind wir doch in gewissen Bereichen von unserem Umfeld fremd bestimmt, im Job durch die Vorgesetzten, die uns Aufgaben übertragen, die wir dann auch erledigen müssen, im Privaten durch Ehepartner oder Kinder. Und doch bin ich der Überzeugung, dass wir einen relativ weiten Bereich frei bestimmen können. Wenn wir eine Aufgabe nicht ausführen wollen, steht es uns frei, Nein zu sagen.

Natürlich müssen wir für unser Handeln die Konsequenzen tragen, und weil wir uns vielfach davor fürchten, lassen wir uns dann doch wieder anleiten, Aufgaben zu erledigen, in denen wir keinen Sinn sehen.

Und wie nehmen wir die Realität war, also wie entsteht unsere Wahrheit?

Dazu ein kleiner Ausschnitt aus dem Buch „Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna“

Ich hatte Anna erklärt, dass die gelben Blumen ihre Farbe zurückwerfen, nur deshalb sehen wir Sie gelb…

Menschen schauen die Dinge durch verschiedenfarbiges Glas. Und jedes Ding erscheint in einem anderen Licht: finster, hell, rot, grün, hässlich oder schön. Nur Mister Gott macht das anders. Eine Blume, die die Farbe Gelb nicht annahm, erschien uns als gelb. Gott nimmt alles an und reflektiert nichts. Und weil das so ist, können wir ihn nicht sehen.

Was wir aus diesen Zeilen lernen können ist, dass wir die Dinge wahrnehmen, auf die wir unseren Fokus legen, wo also unsere Aufmerksamkeit hingeht.

In diesem Zusammenhang stellt euch doch mal die Fragen: „ Warum bist Du hier?“, „Hast Du Angst vor dem Tod?“ und „Was würdest Du arbeiten, wenn Du dir um deine Versorgung keine Sorgen machen müsstest?“

Für mich persönlich bedeutet es, sich mit meinem Sinn des Lebens zu befassen und den Fokus auf das zu richten und danach streben, diesen zu erfüllen. Von diesem Augenblick an geschehen wundervolle Dinge mit uns und durch die Veränderung, die dann in uns geschieht auch in unseren Mitmenschen.

Die Verwandlung unserer Wirklichkeit kann natürlich nicht von heute auf morgen geschehen, wir brauchen Geduld. Im Buddhismus gibt es die Bezeichnung des Karmas, mit der sich die Zusammenhänge erklären lassen.

Karma bezeichnet ein spirituelles Konzept, nach dem jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. Diese muss nicht unbedingt im aktuellen Leben wirksam werden, sondern kann sich auch erst in einem der nächsten Leben manifestieren. …

Unsere Wirklichkeit, so wie sie heute aussieht, ist über Ihre gesamte Lebenszeit und wenn Du an die Wiedergeburt glaubst über frühere Leben geschaffen worden. Jeden Gedanken, den wir fühlen, ist ein Samenkorn, aus dem bei entsprechender Pflege – weiterer ähnlicher Gedanken – eine Pflanze entsteht. Was wir säen, das ernten wir. Negative Gedanken und Taten erschaffen demnach schlechtes Karma, positive entsprechend gutes Karma. Bemühe Dich, möglichst nur positive Gedanken zu fühlen. Kommen negative Gedanken auf, lass Sie ziehen.

Auch dazu gibt es eine Erkenntnis aus dem Buddhismus:

Achte auf Deine Gedanken, denn Sie werden zu Deinen Worten.
Achte auf Deine Worte, denn Sie werden zu deinen Taten.
Achte auf deine Taten, denn Sie werden zu Deiner Gewohnheit.
Achte auf Deine Gewohnheit, denn Sie wird zu Deinem Charakter.

Das bedeutet nicht, dass Du alles durch die rosarote Brille ansehen sollst. Wenn du in deiner Wirklichkeit z.B. Schulden hast, wird es nur durch positive Gedanken nicht besser. Du musst dich also zunächst dem Problem annehmen und nach einer entsprechenden Lösung umsehen, verbunden mit dem positiven Gedanken, dass du es schaffen wirst.

Kommen wir nochmal auf die Frage „Was würdest Du arbeiten, wenn Du dir um deine Versorgung keine Sorgen machen müsstest?“ zurück.

Machst du deinen Job mit Liebe und von Herzen? Wenn Die Antwort Nein ist, woran liegt es dann? Ist es der Job, oder doch eher das Umfeld, in dem du diesen ausübst. Wenn es das Umfeld ist, frage Dich, was du tun kannst, um dieses zu ändern, wenn es der Job ist, was würdest du dann arbeiten wollen? Was machst du gern, womit verbringst du deine Freizeit?

Was könntest du anstellen, um damit Deinen Unterhalt zu verdienen?

Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten. Konfuzius

In diesem Zusammenhang musst du dann auch die Frage sehen „Warum bist Du hier?“

Diese Frage bezieht sich auf die Erfüllung deiner Lebenszeit.

Nach meiner Auffassung sind wir hier auf der Welt, um unsere Gabe zu leben. Diese Gabe erfüllt unseren Zweck der Existenz, und daher sollten wir uns diese zur Aufgabe machen. Leben wir danach so sind wir euphorisch, strahlen dieses nach außen und ziehen die Mitmenschen in unser Leben, die uns bei der Erfüllung dieser Aufgabe direkt oder indirekt unterstützen. Wir haben klare Ziele vor Augen, idealer Weise auch aufgeschrieben, und tragen diese ins Außen. In dem Augenblick folgt dann unser Außen unserem Inneren, und wir leben in Harmonie.

 

~Frank Ohlsen

Frank Ohlsen
ist in seinem Leben durch schwere Zeiten gegangen, hat ein ständiges Auf und Ab erlebt, was ihn sehr geprägt hat.

Er war in der Vergangenheit im Mittleren Management mit und ohne Personalverantwortung tätig und hat erfahren müssen, wie es sich anfühlt, wenn man sich von Familie und Freunden entfernt und nur noch für den Job lebt. Kurz vorm Abgrund angelangt, musste er für sich eine Entscheidung fällen, und zu guter Letzt änderte er sein Leben, krempelte das Innere nach außen, wechselte den Job und fing nochmal von Vorn an. Diese Entscheidungen führten dazu, dass er jetzt seine Träume lebt und seine Herzenswünsche erfüllt. Einen dieser Wünsche setzt er jetzt als Glücks- und Erfolgscoach um. Hier setzt er seine Erfahrungen in Einzel- und Gruppencoachings als auch bei Unternehmensschulungen um. Seine Ausbildung als zertifizierte Antistresstrainer hilft ihm dabei. Einer der wesentlichen Schwerpunkte in seinen Coachings ist das Thema Achtsamkeit.

In seinem Blog  schreibt Frank Ohlsen über die Dinge, die Ihn bewegen, die ihm wirklich wichtig sind.

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Kommentare
2 Antworten auf “Auf zu neuen Zielen”
  1. Herzlichen Dank für diesen wundervollen und berührenden Artikel! So viele Wahrheiten, die wir immer wieder vergessen…. am liebsten würde ich mir diesen Text ausdrucken und an die Wand damit tapezieren… (-;

  2. Angela sagt:

    dieser Artikel spricht mir aus der Seele. Wir alle neigen dazu uns unterzuordnen und nicht das zu leben, was wir eigentlich wollen. Das ist genau der Punkt, den ich meinen Ratsuchenden in den Beratungen zu vermitteln versuche.

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