12. December 2017

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In sich zu Hause

LEBENheute.com | In sich zu Hause, Artur Skotnik

Wirklich wichtig ist es in sich zu Hause zu sein. Dort wo man schon immer ist, nur selten sein möchte. Und doch ist es das einzige und wirkliche „zu Hause“. Eines das uns wahre Sicherheit und Geborgenheit bietet, von der sich der Menschenverstand keinen Begriff machen kann. Wie auch?

Er ist dazu keineswegs im Stande Gott zu verstehen, geschweige ihn zu erfassen. In sich „zu sein“ bedeutet gleichermaßen bei Gott zu sein. Er ist dir viel näher als du denkst. Es ist nur zu menschlich ihn für eine Weile dort zu suchen wo er nicht ist. Im Außen. Im Materiellen. In Beziehungen. In anderen Menschen.

Und was ist es was du im Dinglichen erkennen kannst oder im Anderen? Du erkennst dich letzten Endes nur selbst darin. Alles das was du faszinierend findest und auch das was du nicht gern ansiehst. Du bist all das. Kannst du das akzeptieren? Es ist ein Teil von dir, den du im Außen sehen kannst, der eine Entsprechung in dir hat. Irgendwann wird man durch das Suchen müde und möchte gern finden. Der Weg führt immer nach innen. Zu dir. Du kommst an dir selbst nicht vorbei. Das ist göttlich so inszeniert und geplant. Ist es doch der wahrhaftigste Weg zu finden wonach du schon immer suchst. Wenn du beginnst den Weg zurück zu dir zu gehen, um dein wahres Heim zu finden, dann wirst du auf dieser Reise Dinge und Erfahrungen machen, die dich erkennen lassen, wer oder was du NICHT bist. Das beantwortet zwar die Frage aller Fragen nicht: Wer bin ich?

Doch wenn du erkennst wer du nicht bist, bringt dich das erheblich weiter an jenen Ort an dem du dich finden kannst. Du magst erkennen, dass du nicht deine Mutter oder Vater bist, auch wenn du vielleicht Ihr Leben lebst oder Ihre Sehnsüchte und Erwartungen. Gleiches trifft auf deine Liebesbeziehung oder Ehe zu. Baust du deine Welt um eine andere Person herum auf?

So kommt garantiert der Moment in dem Alles zusammenbrechen muss. Es ist wackelig, eine Rüttelplatte. Du wirst erkennen, dass du auch nicht all deine Lehrer, Mentoren oder Vorbilder bist und du bist auch nicht all das vermeintliche Wissen was du aus Büchern konsumiert hast. Sich zu verlieren kann ebenso dienlich sein, um sich erneut zu finden. Es wird so vieles von dir abfallen und das kann dir bedrohlich vorkommen, ja nahezu Angst einflössen. Gehe furchtlos weiter, denn dich erwartet ein Schatz der so groß ist, dass dein Inneres nicht mehr vermag umzukehren. Wenn du diesen Weg gehst, den Weg deines Herzens, so wirst du sicherlich auch Projektionsfläche für deine Mitwelt sein und deren Anfeindungen, Spott oder Verwirrung. Es ist nicht die Deinige, es ist Ihre. Lächle dann innerlich und wenn du magst auch gern äußerlich. Wahrhaftig zu sein erfordert Mut. Und Mut kann oftmals nur durch die Überwindung von Angst erwachsen.

Sein Innerstes zu finden bedeutet stetig leichter zu werden. Es bedeutet alles abzuwerfen was du nicht bist. Mit jedem Brocken, den du ab wirfst, stellt sich Erkenntnis ein und dein Bewusstsein kann sich erhöhen. Du siehst dann immer mehr das Wesentliche in den Dingen. Indem du immer mehr bei dir bist, gibt es keinen Anlass woanders zu sein. Kümmerst du dich vielleicht zu sehr um das Leben anderer? Bist du mehr bei anderen als bei dir? Übernimmst du aus Schuldgefühlen oder Scham Verantwortung für andere, obwohl eine innere und leise Stimme bereits sagt, dass du dich dabei vergisst und sogar dauerhaft verausgabst? Energieverlust ist die Konsequenz. Komme also zurück! Erkenne wo weniger mehr ist. Jäte und pflege deinen Seelengarten und lassen die Leute vor ihrer eigenen Türe kehren. Dies bedeutet keineswegs seine Hilfsbereitschaft und sein Mitgefühl einzustellen. Bleibe stets offen. Helfe jedoch nur dort, wo du gebeten wirst.

Komme zurück in dein Haus. Deinen Körper. Er ist dein Tempel. Komme mit deinen Handlungen und Emotionen ebenso zurück zu dir. Übernimm Verantwortung für dich und deine Bedürfnisse. Und dein Leben erfährt eine Verbesserung, Qualität und Sicherheit, die dein Verstand niemals in Werten oder Zahlen ermessen kann. Es kann dann ein Wissen und eine Weisheit gelebt werden, die dein Ego sprengen kann. Du bist perfekt so wie du bist. Ein vollkommenes Wesen. Es lohnt sich den Weg nach Hause bereits schon auf Erden anzutreten. Ist es doch sowieso die Reise zur Quelle, von der wir alle entstammen. Wenn du Stück für Stück auf dem Weg zu dir bist, so bekommst du unglaubliche Unterstützung von der Quelle, von Gott oder dem höherem Bewusstsein. Es gibt viele Namen für das Namenlose. Finde deinen Namen dafür. Was wirklich wichtig ist, bist du, der das hier liest. Wichtig ist dein Innerstes. Bringe es in die Welt und lasse das hervortreten was du bist und was du kannst. Deine Entscheidung und der klare und tiefe Herzenswunsch in sich zu Hause zu sein und sein Innerstes zu finden ist der Zündungsimpuls für diese Reise, die abenteuerlicher nicht sein kann. Es bedeutet lebendig zu sein. Viele Menschen haben vergessen was genau dies bedeutet und vor allem haben sie vergessen es zu sein: lebendig!

Wo auch immer du dann bist auf der Welt, es gibt keinen Ort an dem du dich nicht mehr zu Hause fühlst, denn du bist immer schon zu Hause. Bei und in dir. Wenn die Menschen nur ein Stück weit mehr bei sich bleiben, so ist die Welt mehr geheilt. Und wenn du dich gefunden hast, so gibt es nichts auf der Welt was du wahrhaft verlieren kannst.

~ Artur Skotnik

Bild: © Conny Middeldorf

Artur Skotnik
ist in Polen geboren, 37 Jahre jung und gelernter Industriekaufmann. Er blieb nicht lange im kaufmännischen Bereich. Ein Sprungbrett in die Welt der neuen Medien hatte ihn zu einem anderen Weg eingeladen. So wurde für ihn ein Jugendtraum wahr, den er einmal frech zu sich selbst sagte. Es wurde tatsächlich Wirklichkeit, ohne dass es ihm zu diesem Zeitpunkt bewusst war. Jahre später erst begriff er erst die Kraft der Manifestation und Wunscherfüllung. Denn er wollte schon immer eine eigene Grafikagentur. Und seit ca. mehr als 10 Jahren ist er als freiberuflicher Kreativer tätig und gestaltet für Print und Web alles was der Kunde benötigt. Er selbst bezeichnet sich als „ganzheitlicher Mediengestalter“, da er Spiritualität mit dem beruflichen Feld in dem er tätig ist, verknüpfen möchte. Seit 2006 geht er einen Weg der Heilung, ja natürlich auch der Selbstheilung. Denn parallel zu dem Kreativberuf bildete er sich im Bereich der Quantenheilung (Matrix Energetics®) weiter. Es folgten viele Seminare und Workshops zur Medialität und Trance-Heilung, sowie geistiger Heilung.

Das Heilen ist für Ihn seine zweite wahre Berufung. Der Besuch des „Arthur Findlay College“, einer internationalen Mediumschule in England intensivierte maßgeblich den Weg als Medium und Heiler. Mediales Heilen und Malen, ebenso inspiriertes Schreiben mit und durch die geistige Welt sind seine Lieblingsthemen. Kürzlich ergänzte eine Ausbildung als „Mentalschlaf-Coach“ sein Angebot an Heilweisen und Kontakt zur geistigen Welt. Als kreativer Heiler und Coach für Persönlichkeitsentwicklung veranstaltet er auch Seminare und Workshops.

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Bild: © Conny Middeldorf 
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