19. October 2017

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(Ver)träume nicht dein Leben!

LEBENheute.com | Was wirklich wichtig ist, Antonia Mayer

Weshalb ist es wichtig sein Leben zu leben und  nicht seinen Traum zu verträumen? Tja, das ist eine gute Frage – der Weg dazu ist oft mit grösseren oder kleineren Steinen gepflastert.

Je nach Mensch, Alter, Geschlecht und Lebenssituation sind die Ansichten und der Bezug zu dieser sehr wichtigen Lebensfrage unterschiedlich. Jeder von uns ist ein Individuum und dementsprechend vielfältig sehen dann auch die Antworten dazu aus. Und doch, beim etwas näheren hinhören gibt es auch viele gleiche Ansichten.

Weshalb sind wir so wie wir sind?

Wir werden von unserem Umfeld wie Eltern, Schule und Arbeitswelt geprägt, und wir geben dieses „Wissen“ dann auch so weiter. Nur, ist dieses Wissen wirklich so wichtig und vor allem richtig?

Dies ist ja dann auch der Grund dass wir  zu unserem  Charakter auch eine individuelle Prägung erhalten und “meinen “so leben zu “müssen. Nur sind wir dann uns selbst ?

Weil alles nur mit bestem Wissen und Gewissen und nur mit den besten Absichten geschehen ist, will ich hier niemanden verurteilen, denn es macht jeder das, was ihm wichtig ist oder eben ihm auch so weitergegeben wurde.

Vieles wird uns in jungen Jahren mitgegeben, mit den Worten, es ist wichtig…

  • dass man es so macht
  • dass man nicht so ist
  • was die anderen von einem denken könnten
  • dass man sich anpasst
  • und und und ….

Nun stelle ich mir hier die Frage: Sind dies die Punkte, welche wirklich wichtig sind?

Ist es wirklich wichtig nach Schema X und im „was könnten die anderen von einem denken“ zu leben? Wie sieht dann unser Leben aus? Ist es dann unser Leben oder ein von uns gelebtes Leben, das nicht uns selbst entspricht? Ist es das, was wichtig ist? Wissen wir wirklich was uns selbst wichtig ist?

Oder ist es nicht so, dass jeder von uns mit seinem Leben auch seine Herausforderungen, Schicksale, seine Fähigkeiten und Ressourcen selbst bestimmen sollte? Sollte jeder nicht selbst bestimmen was Ihm selbst wichtig ist? Ist es nicht so, dass es wichtig ist sich selbst zu sein? Nur, wie findet dies jeder selbst heraus? Ich denke es ist das Wichtigste in unserem Leben sich selbst zu finden und sich selbst zu sein.

Weshalb ist es wichtig sich selbst zu sein?
Wenn wir in unserer Welt so umherschauen, dann sehen wir vieles. Wenn wir nicht auf uns selbst hören, wir nicht unserem inneren Kind (unsere Emotionen, unserem innersten) zuhören, achten oder es sogar ignorieren, dann werden wir entweder gefühllos (abgestellt, tot, leer) oder wir lernen nicht uns wahr zu nehmen, zu akzeptieren uns zu lieben und zu achten.

Dies kann fatale Folgen haben. Wenn wir uns vor Verletzungen schützen, so tut es uns nicht mehr weh, wir können jedoch auch keine Freude mehr empfinden und so werden unsere Batterien (Serotonin, Glückshormon) nicht mehr aufgeladen. Der Akku wird leer und wir bekommen körperliche Beschwerden, Depressionen, leichtere oder schwere Krankheiten. Je nach Ausgang/Verlauf bekommen wir die Chance, uns nun endlich wahr zu nehmen und für uns und unsere Gesundheit einzustehen.

Wie finden wir uns selbst?
Dazu begeben wir uns immer wieder auf verschiedene „Abenteuer“. Sei es den „Nervenkitzel“ durch verschiedene Aktivitäten mit unserem Körper zu suchen und somit uns zu spüren. Sei es, dass wir verschiedene Suchtmittel zu uns nehmen um uns besser wahrnehmen zu können, um lockerer zu werden oder uns unter Kontrolle zu halten.

Wir suchen auch unsere Grenzen, unabhängig davon, ob es überhaupt Grenzen gibt und falls ja, ob wir diese auch überqueren oder durchbrechen können. Wir lesen Bücher, machen Weiterbildungen und beschäftigen uns mit dem SEIN. Oder wir suchen unsere Bewertung/Bestätigung im Aussen. Zum Beispiel im Job, bei einem anderen Menschen oder wo es uns wichtig ist. Dies ist alles ok, solange wir im Innern dazu stehen können. Es gibt da einen schönen Ausdruck des Universellen Gesetzes: “innen wie aussen“. Wir suchen den Sinn unseres Lebens und suchen Antworten. Antworten zu vielem, was wir nicht verstehen können und doch einfach existiert.

Was ist also wirklich wichtig?
Es ist wichtig, dass wir uns selbst lieben und akzeptieren – und zwar so wie wir sind. Denn wenn wir uns selbst nicht lieben und akzeptieren, wer soll uns dann lieben? Alles beginnt bei uns selbst.

Es ist wichtig, dass wir unser Leben leben wie es für uns richtig ist, ohne jedoch egozentrisch zu sein. Etwas Egoismus gehört zum „zu sich selbst sein“ und „zu sich stehen“.

Dafür sollten wir jedoch auch für unser Handeln geradestehen und Verantwortung übernehmen. Wir dürfen Fehler machen, wir müssen nicht „perfekt“ sein, denn was ist schon perfekt?

Ich habe vor Kurzem einen tollen Satz gehört:

“Du musst dein Leben nach vorne leben und nach hinten verstehen.“

Ja, ich denke auch es ist sehr wichtig zu verstehen, dass nichts aus Zufall geschieht, sondern es fällt einem zu wenn es denn so sein soll (oder eben nicht). Das Universelle Gesetzt (Polarität und Resonanz) lässt sich nicht umgehen, es holt einem früher oder später unweigerlich ein.

Also, wenn du nicht dein Leben lebst und lernst, dann wirst du immer wieder mit deinem Thema in Kontakt kommen, bis du es integriert hast. Dies kann auf verschiedene Arten eintreffen – feiner oder härter.

Vielen die diesen Text gelesen haben ist das alles ja nichts neues. Und doch vergessen wir manchmal was uns selbst wirklich wichtig ist. Auch ich gehöre hier dazu und doch ist es so, mit dem sich bewusst werden,  mit  hinschauen,  hin spüren, sich die Zeit nehmen in seine eigene Ruhe zu gehen sehr wichtig ist. Wichtig, damit wir  uns einen grossen Schritt dahin bewegen, der uns zu unserem Sein näher bringt.

Also, lebe dein Leben, lebe deinen Traum und (ver)träume nicht dein Leben.

~ Antonia Mayer, Cert. Integral Coach ECA


Bild: © Antonia Mayer


Antonia Mayer
In jungen Jahren hatte sie ein prägendes Erlebnis, das erst jetzt mit dem bewussten Arbeiten mit sich selber zu Tage kam. Mit dem aufbauen und führen eines eigenen Coiffeurgeschäfts hat sie sich einen Traum erfüllt. Die intensiven und offenen Gespräche mit den Menschen und auch die Erkenntnis im Leben etwas ändern zu müssen, hat sie jedoch dazu bewogen sich auf neue zusätzliche Wege zu begeben. Mehrere Jahre lernte sie bei einer Heilerin mit Engeln und deren Energien zu arbeiten. Sie wollte jedoch mit etwas „Handfestem“ arbeiten und begab sich deshalb in eine neue Ausbildung nach Bern zu Living sence. Letztes Jahr hat sie die Ausbildung zum Integral Coach absolviert und ist nun mit Freude an der Herausforderung des Dipl. Emotion Coach dabei. Nun baut sie neben dem schon seit 20 Jahren selbstständig gelebten Geschäftsleben zur Ergänzung einen neuen Zweig, dem Coaching auf. Und somit macht sie sich auf dem Weg nach noch mehr Wissen um dieses noch spezifischer weitergeben zu können.

Ihr sind die Menschen sehr wichtig, egal welcher Kultur und Geschlechts, den jeder Mensch ist ein Individuum – in seiner Art einzigartig. Für sie ist jede Begegnung mit Menschen wichtig um wachsen zu können, unabhängig ob diese Menschen sie einen langen Weg oder nur einen Augenblick begleitet haben. Mit Herzenswärme begleitet sie Menschen in Coachings auf ihren Lebensweg, damit sie sich besser kennen lernen und transformieren können.

Ihr Lieblingstext hilft Ihr oft beim verstehen können der Lebenssituationen: LEBE DAS LEBEN NACH VORNE, VERSTEHE ES NACH HINTEN.

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Kommentare
2 Antworten auf “(Ver)träume nicht dein Leben!”
  1. Prägung = Impuls – Idee – Gedanke – Gefühl – Handlung – Wirkung
    Besten Dank für den Artikel.
    mit herzlichen Grüßen
    Thomas Schulze

  2. Tom sagt:

    Ich gratuliere zum Artikel und zur Veröffentlichung!

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